Sofern man alle oben genannten Informationen darstellen möchte, bedarf es einem sogenannten Horoskop. Ein ausführlich erarbeitetes Horoskop wird kreisförmig aufgezeigt. Diese Kreisform nennt der Fachmann auch Radix. In solch einem Kreis werden alle Planeten auf der oberen Hälfte des Kreises angezeigt, die Tierkreiszeichen oder Sternzeichen auf der unteren Hälfte. Verbindungslinien zwischen den einzelnen Planeten oder Tierkreiszeichen nennt man Aspekte. Aus all diesen Informationen leitet der Astrologe bestimmte Rückschlüsse über einen Menschen ab. Hier kann festgehalten werden, welche Charaktereigenschaften ein Mensch hat, welche Tendenzen und welche Stärken und Schwächen.
Sternzeichen in der westlichen Astrologie sind Steinbock, Wassermann, Fische, Widder, Stier, Zwilling, Krebs, Löwe, Jungfrau, Waage, Skorpion und Schütze.
Neben der westlichen Astrologie haben sich noch einige andere Astrologie oder Horoskopformen entwickelt. Hier haben wir beispielsweise die chinesische Astrologie, die indianische Astrologie oder auch das keltische Baumhoroskop. Diese Horoskopformen basieren nicht auf den Planeten und ihre Stellung in unserem System, sondern entstanden eher aus der Beobachtung der Natur und ihre Zusammenhänge. Chinesische Astrologie gehört hier sogar zur Religion Buddahs.