Träume sind Produkte die unserer Seele entspringen. Sie beinhalten aktuelle Erlebnisse, Ereignisse und Gefühle, zusätzlich auch Reize von den eigenen Organen. Jeder Traum sollte nach Freud, nur im Dienste der Selbsterkenntnis des einzelnen Träumers genutzt werden. Hier galt es die intime Beziehung zwischen Bewusstsein, Unterbewusstsein und Arzt zu schützen. Die sogenannte „Freie Assoziation“ ist die Grundlage der psychoanalytischen Traumdeutung. Bei diesen Assoziationen soll der Träumer aufgefordert oder angeregt werden, spontane und neutrale oder unkritische Einfälle zu produzieren. Zusätzlich wird aber auch darauf geachtet das der Träumende gezielte und klare Einfälle zu den Symbolen im Traum erarbeiten und produzieren kann. Mithilfe dieser Einfälle oder Aussagen des Träumenden ist es dann Möglich, verborgene Botschaften zu entdecken und zu bearbeiten. Traumdeutung ist oft im Bereich der Esoterik genannt und genutzt. Um dieses aber richtig sachgemäß anwenden zu können, sollte der Traumdeuter entweder eine psychologische Ausbildung besitzen oder in dieser Thematik jahrelange Erfahrung mit sich bringen! Nur dann ist es auch wirklich möglich, mit dem Ratsuchenden oder Träumenden ein effizientes und auch zufriedenstellendes Gespräch zu führen. Traumdeuten kann auch auf die Bereiche Gestaltungstherapie, Daseinsanalyse und Focusierung genutzt werden. Hier sind die Ansätze der Traumdeutung ähnlich die von Freud, aber werden in der Praxis etwas anderes umgesetzt und angewandt.
Man kann also erkennen, das Traumdeuten doch ein weiter Bereich der Seele ist und somit auch ein großer Bereich der Verantwortung bei dem Traumdeuter zu erkennen sein sollte. Traumdeutung ist letztlich auch ein Mittel der Selbsterkenntnis und des eigenen Weges.